Ergebnisse

Gewinnrückgang bei Fiat Chrysler

Fiat Chrysler hat im ersten Halbjahr weniger Gewinn geschrieben und revidiert seine Umsatzprognose nach dem Tod von Sergio Marchionne nach unten.

Der US-italienische Autohersteller Fiat Chrysler FCA hat am Todestag seines langjährigen Chefs Sergio Marchionne Halbjahresergebnisse bekanntgegeben. Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr 2018 um 1 Prozent auf 56 Mrd. Euro. Der Nettogewinn sank um 1 Prozent auf 1,775 Mrd. Euro, teilte der Konzern in Turin mit.

2,5 Millionen Fahrzeuge wurden im ersten Halbjahr 2018 abgesetzt, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Im zweiten Quartal lag der Umsatz bei 29 Mrd. Euro, der Gewinn bei 754 Mio. Euro, was einem Rückgang von 35 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2017 entspricht. Der Konzern ist seit Juni schuldenfrei und kann auf eine Nettoliquidität von 500 Mio. Euro zurückgreifen, teilte das Unternehmen mit.

Nach dem Tod des am Samstag durch den Briten Mike Manley ersetzten Marchionne blickt der Konzern pessimistischer in die Zukunft. Das Unternehmen schraubte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 115 bis 118 Mrd. Euro von bisher 125 Mrd. Euro herunter.

White Paper zum Thema

Mehr dazu:

Schweigeminute für Sergio Marchionne >>
Nach dem Chefwechsel: Turbulenzen bei Fiat Chrysler >>

Die FCA-Aktie an der Mailänder Börse verlor nach Veröffentlichung der Ergebnisse 10 Prozent auf 14,98 Euro und musste wegen starken Kursverlusten vorübergehend vom Handel ausgesetzt werden. (apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge