Autoindustrie

Gewinneinbruch bei Volkswagens Lastwagensparte Traton

Volkswagens Nutzfahrzeugholding Traton, zu die Hersteller MAN und Scania gehören, hat das Vorjahr wie erwartet mit großen Einbußen abgeschlossen. "Doch die Geschäftserholung in der zweiten Jahreshälfte stimmt uns optimistisch für 2021", so Konzernchef Matthias Gründler.

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Die Volkswagen-Nutzfahrzeugholding Traton hat das Corona-Jahr 2020 wie erwartet mit großen Einbußen abgeschlossen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis sei laut vorläufiger Zahlen um fast 93 Prozent auf 135 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Konzern in München mit. Mit 22,6 Milliarden Euro erlöste Traton zudem knapp 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Der Netto-Mittelzufluss reduzierte sich um gut drei Viertel auf 650 Millionen Euro. Der Vorstand betonte die "beispiellosen andauernden Covid-19-Herausforderungen" im vergangenen Jahr. Traton-Chef Matthias Gründler verwies darauf, dass Werke mehrere Wochen lang hätten schließen müssen und das Unternehmen entsprechend Rückgänge beim Absatz habe hinnehmen müssen.

Dennoch: "Die Geschäftserholung in der zweiten Jahreshälfte stimmt uns optimistisch für 2021." Spätestens am 22. März will der Konzern die finalen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlichen. Gründler hatte bereits im November von einer deutlichen Geschäftserholung gesprochen, nachdem der Markt im zweiten Quartal wegen der Corona-Krise noch eingebrochen war. (dpa/apa/red)

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