Luftfahrt

Gewerkschaft kritisiert Umgang der AUA mit Mitarbeitern in den Bundesländern

Die Transportgewerkschaft Vida kritisiert die Austrian Airlines (AUA). Sie lasse ihre Mitarbeiter in jenen Regionalstützpunkten, die geschlossen werden sollen, im Regen stehen. Betroffen sind die Standorte Linz, Salzburg, Innsbruck, Altenrhein, Klagenfurt und Graz und mit ihnen 209 Bord-Mitarbeiter.

Die Transportgewerkschaft Vida kritisiert die Austrian Airlines (AUA). Sie lasse ihre Mitarbeiter in jenen Regionalstützpunkten, die geschlossen werden sollen, im Regen stehen. Betroffen sind die Standorte Linz, Salzburg, Innsbruck, Altenrhein, Klagenfurt und Graz und mit ihnen 209 Bord-Mitarbeiter.

"Seit Wochen führt die AUA diesbezüglich Scheinverhandlungen mit uns. Das Unternehmen hat auf Zeit gespielt und uns wichtige Daten für ein Vorwärtskommen bei den Verhandlungen nicht zur Verfügung gestellt. Nun bleibt uns nur mehr der Weg einer gerichtlichen Schlichtung", so AUA-Bordbetriebsratsvorsitzender Rainer Stratberger.

Die Lufthansa-Tochter AUA hatte Mitte Jänner bekannt gegeben, dass sie das Streckennetz umgebaut und sich der Flugverkehr mehr auf die Drehscheibe Wien konzentriert. Die AUA fliegt zwar von Wien aus selber noch die Flughäfen in den Landeshauptstädten an - ins benachbarte Ausland fliegt die AUA von dort aber nicht mehr. Das übernehmen die Deutschen.

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Die Entscheidung sei zu akzeptieren, meinte damals Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ). Er sei optimistisch, dass sich für die Flughäfen in den Bundesländern eine Chance durch andere Airlines bieten werde. Dadurch würde der Wegfall der AUA-Basen kompensiert. (apa/red)