Öl- und Gasversorgung

Gespräche über Turkish Stream eingefroren

Die Gespräche zwischen der Türkei und Russland über den Bau der Gaspipeline Turkstream sind nach türkischen Angaben eingefroren worden. Sie seien nicht gescheitert, aber wegen einem Mangel "an gegenseitigem Vertrauen auf Eis gelegt", sagte ein Vertreter des türkischen Energieministeriums.

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Im vergangenen Monat hatte der ehemalige türkische Energieminister Taner Yildiz Gerüchte über Schwierigkeiten zwischen Ankara und Moskau wegen des Projekts dementiert und versichert, die Verhandlungen liefen, um das Projekt zum Abschluss zu bringen. Baubeginn sollte eigentlich schon im Juni sein, im Dezember 2016 sollte die Pipeline in Betrieb gehen.

Die Pipeline Turkstream soll die geplante Leitung South Stream ersetzen, die unter dem Schwarzen Meer und an der Ukraine vorbei Gas nach Südeuropa bringen sollte. Ende 2014 hatte Russland das Projekt vorerst aufgegeben und zur Begründung auf eine Blockade durch die EU-Kommission verwiesen. (apa/afp)