Pharmaindustrie

Georg Knill: Hightech aus Österreich als wichtiger Beitrag für Impfstoffe

Forschungsintensive Firmen der Pharmaindustrie wie etwa Novartis werten den Standort massiv auf, so der Chef der Industriellenvereinigung. Es sei "erfreulich, dass Österreich Standort einer weiteren neuen Hightech-Fertigungsanlage ist."

Forschungsintensive Firmen der Pharmaindustrie werten den Standort massiv auf, so Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung. Es sei "erfreulich, dass Österreich Standort einer weiteren neuen Hightech-Fertigungsanlage ist." Knill erwähnt dabei auch den Standort von Novartis in Kundl in Tirol. Es sei "extrem wichtig" für Österreich, dass bereits eine Vielzahl von Vorzeigeunternehmen, etwa im Pharmabereich, hier tätig seien. "Forschungsintensive Unternehmen erwirtschaften nachweislich mehr Wertschöpfung und schaffen mehr Arbeitsplätze als nicht-forschende Unternehmen", so Knill.

Damit werde auch deutlich, weshalb sich die Industrie stets für attraktive Rahmenbedingungen für F&E-starke Industrieunternehmen in Österreich und Europa einsetze. „Die aktuelle Krise führt uns vor Augen, warum es so bedeutend ist, den Produktionsstandort Österreich und Europa zu stärken bzw. bestimmte Produktionen in Europa und Österreich zu halten“, so Knill.

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IV unterstützt Initiative von Ministerin Schramböck

Das bedeute aber keinesfalls, dass generell die Verschränkung der internationalen Wirtschaft zurückgedreht werden soll. Die Industrie unterstütze daher auch Initiativen von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP), mit denen der „Impfstoff-Produktionsstandort Österreich" gestärkt werden soll. „Die Verfügbarkeit moderner Wirkstoffe wird oft als selbstverständlich angenommen. Um diese Sektoren in Europa und Österreich aber nachhaltig zu stärken und die Re-Industrialisierung voranzutreiben, bedarf es massiver Anstrengungen“, so Knill. (red)

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