Maschinenbau

General Electric: Wieder Verlust beim Erzrivalen von Siemens

Der angeschlagene amerikanische Industrieriese GE, Erzrivale von Siemens und ehemaliger Mutterkonzern von Innio Jenbacher, ist wieder in die roten Zahlen geraten. Ein zentraler Faktor dabei ist die Krise bei Boeing, dem GE Antriebe für Maschinen liefert.

Der angeschlagene US-Industriekonzern General Electric (GE) ist wieder in die roten Zahlen geraten. Im zweiten Quartal fiel im fortgeführten Geschäft ein Verlust von 291 Mio. US-Dollar (261 Mio. Euro) an, wie der Erzrivale von Siemens mitteilte. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Gewinn von 679 Mio. Dollar.

Krise bei Boeing belastet

GE musste hohe Sonderkosten wegen Boeings Flugzeugserie 737 Max verkraften, die nach zwei Abstürzen binnen weniger Monate mit Startverboten belegt worden war. GE stellt mit einem Partner die Antriebe für die Maschinen her. Boeing hat die Produktion deutlich gedrosselt.

Beim Umsatz musste GE im vergangenen Quartal erneut Abstriche machen. Im Jahresvergleich gab es einen einprozentigen Rückgang auf 28,8 Mrd. Dollar. Angesichts der Fortschritte in der kriselnden Kraftwerksparte und beim Konzernumbau hob GE dennoch den Ausblick für das Gesamtjahr an. Die Aktie stieg nach Bekanntgabe der Zahlen trotzdem kräftig an. (dpa/apa/red)

White Paper zum Thema

Aktuell zu Innio Jenbacher:
Kraftwerke aus der Ferne überwachen: Großprojekt bei Innio Jenbacher >>

Aktuell:
Neue Entlassungswelle bei General Electric in der Schweiz >>
Siemens und GE warten weiter auf Milliardenaufträge im Irak >>  
Milliardenäufträge im Irak: Siemens offenbar noch nicht am Ziel >>

Zum laufenden Umbau:
General Electric: Nur drei Sparten bleiben >>   

GE baut um: 3.000 Mitarbeiter in Deutschland betroffen >>

Verwandte tecfindr-Einträge