Stromwirtschaft

Geld für Stromverbrauch: Negative Energiepreise im Jänner in Österreich

Am 2. Jänner ist der Strompreis für Österreich auf den tiefsten Stand seit der Auftrennung der gemeinsamen deutsch-österreichischen Handelszone gesunken. Für den Bezug einer Megawattstunde bekam man 16,50 Euro. Hier die Details.

In den ersten Stunden des 2. Jänner 2019 wurden auf dem Spotmarkt der EPEX in Paris für Österreich mit minus 16,50 Euro je Megawattstunde (MWh) die niedrigsten Strompreise seit der Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone Anfang Oktober verzeichnet.

In Deutschland wurde sogar ein Negativpreis von 50 Euro je MWh erreicht, berichtete die Österreichische Energieagentur auf Twitter.

Extreme Negativpreise in Deutschland

Als Gründe für die negativen Strompreise für Österreich nannte die Energieagentur die noch viel extremeren Negativpreise in Deutschland und eine sehr hohe Windstrom-Produktion bei gleichzeitig geringer Nachfrage. Im weiteren Tagesverlauf waren die Preise in Deutschland und Österreich dann annähernd gleich. (apa/red)

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