Stellenabbau

Gekündigte Mitarbeiter von Plansee bekommen Arbeitsstiftung des Landes Tirol

Der Werkstoffhersteller Plansee will in den kommenden zwei Jahren 150 Mitarbeiter am Stammsitz in Breitenwang abbauen. Einen Teil der Kosten bezahlt das Bundesland Tirol mit Steuergeldern.

Plansee Zulieferindustrie Standort Tirol Mitarbeiterabbau

Der weltweit tätige Hochleistungswerkstoffhersteller Plansee wird mit Unterstützung des Landes eine Arbeitsstiftung für die Betroffenen des geplanten Stellenabbaus einrichten. Dies gab das Land bekannt. Ende Februar war bekanntgeworden, dass das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren an seinem Stammsitz in Breitenwang bei Reutte in Tirol 150 Beschäftigte abbauen werde.

Mit Unterstützung des Landes werde die "Plansee Group Arbeitsstiftung" den Betroffenen verschiedene Maßnahmen anbieten, um ihnen bei einer möglichst raschen Wiedererlangung einer Anstellung zu helfen. Dazu gehörten etwa neue und zusätzliche Qualifizierungen, aber auch bei der Gründung eines eigenen Unternehmens könne die Arbeitsstiftung Hilfe anbieten, erklärte Arbeitslandesrat Johannes Tratter (ÖVP).

Heuer sollen 100 Mitarbeiter gehen

Für heuer ist bei Plansee der Abbau von 100 Mitarbeitern geplant, hieß es Ende Februar. 2017 sollen weitere 50 Stellen gestrichen werden. Neben Arbeitern und Leiharbeitern, die etwa durch Wegfall von Produktionslinien betroffen sein könnten, werden auch Angestellte das Unternehmen verlassen müssen. (apa/red)