Autoindustrie

Geely dementiert Bericht über Ausstieg bei Daimler

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat berichtet, dass der chinesische Autobauer Geely seinen Anteil beim deutschen Autobauer Daimler reduzieren will. Geely dementiert.

Der chinesische Investor und Geely-Eigner Li Shufu hat einen Bericht über eine Senkung seines Daimler-Anteils dementiert. "Als langfristiger Investor hat die Zhejiang Geely Holding keine Pläne, ihre Beteiligung an Daimler zu liquidieren", teilte ein Geely-Sprecher auf Reuters-Anfrage mit.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet, Geely habe seinen vor weniger als einem Jahr erworbenen Anteil von 9,7 Prozent um mehr als die Hälfte reduziert. Der Hintergrund der Transaktion wurde nicht erläutert.

Daimler lehnte eine Stellungnahme ab. Aus einer Stimmrechtsmitteilung an der Börse ging hervor, dass die Investmentbank Morgan Stanley über Finanzinstrumente knapp 5,4 Prozent der Stimmrechte an dem Stuttgarter Autobauer hält. Li Shufu hatte seinen Daimler-Einstieg im Februar vergangenen Jahres über die Investmentbank abgewickelt.

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Geely hatte im Februar vergangenen Jahres 9,69 Prozent an Daimler erworben. Der überraschende Einstieg hatte damals eine Debatte ausgelöst, ob Transparenzregeln verschärft werden sollen. (reuters/apa/red)

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