Autohandel

Gedrückte Stimmung im deutschen Autohandel

Unmittelbar vor Beginn der Automesse IAA herrscht in deutschen Werkstätten und Autohäusern keine gute Stimmung. Die meisten klagen über schlechte Geschäfte mit Neuwagen.

ZDK Automobilindustrie Autohandel Deutschland

Unmittelbar vor Beginn der Automesse IAA herrscht in deutschen Werkstätten und Autohäusern eher miese Stimmung. Die Betriebe verzeichneten im laufenden dritten Quartal einen schleppenden Geschäftsverlauf und seien auch bis zum Jahresende pessimistisch, schilderte der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) die Lage auf der Grundlage einer Mitgliederbefragung.

Die von den Herstellern ausgelobten Abwrackprämien für alte Diesel spielten demnach noch keine große Rolle. Nur jeder fünfte Betrieb berichtete zum Stichtag 30. August bereits von einer Belebung. Insgesamt klagten die Unternehmen mehrheitlich über schlechte Geschäfte mit Neuwagen (34,6 Prozent: schlecht - 26,2 Prozent: gut) und Gebrauchtwagen (36,7 Prozent: schlecht - 19,7 Prozent: gut).

Vor einigen Tagen hatten die Autohäuser sinkende Restwerte für ihre Diesel-Bestände beklagt. Wegen der anhaltenden Diskussion um mögliche Fahrverbote in Städten sind insbesondere Diesel mit der Abgasnorm 5 oder älter im Inland derzeit schwer verkäuflich. (dpa/apa/red)