Gea Gruppe: Maschinenbauer knickt vor Konjunktur ein

Der Maschinenbaukomponentenhersteller Gea hat seine mittelfristigen Ziele aufgrund der schlechteren Konjunkturlage gestrichen. Erhöhter Preisdruck und steigende Personal- und IT-Infrastrukturkosten wirken sich belastend aus.

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Maschinenbauer Gea: Für das kommende Jahr erwartet der Vorstand einen Rückgang des EBITDA von 564 Millionen Euro auf 440 bis 480 Millionen Euro.

Der Maschinenbaukomponentenhersteller für die Nahrungsmittelindustrie GEA (Global Engineering Alliance) streicht seine Mittelfristziele wegen Konjunkturschwäche. Belastend wirkten sich die "zunehmend eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen" aus, teilte Gea am Mittwochabend in Düsseldorf mit. Erhöhter Preisdruck und steigende Personal- und IT-Infrastrukturkosten würden sich im laufenden Jahr belastend auswirken. Im Jahr 2018 war der Umsatz von 4,605 Millionen auf 4,830 Millionen Euro gestiegen. Auf Basis konstanter Wechselkurse ist dies ein Anstieg um 7,9 Prozent. Der Vorstand erwartet jetzt, dass der Umsatz im Jahr 2019 moderat unter dem Vorjahresniveau liegen wird.

Das Betriebsergebnis (operatives EBITDA) fiel im Jahr 2018 von 564 Millionen Euro im Vorjahr auf 515 Millionen bis 520 Millionen Euro. Für das kommende Jahr erwartet der Vorstand einen Rückgang auf 440 Millionen bis 480 Millionen Euro. Die endgültigen Zahlen für das Jahr 2018, den Dividendenvorschlag und den finalen Ausblick für das Jahr 2019 veröffentlicht Gea am 14. März 2019. Zu dem Konzern gehören weltweit mehr als 250 operative Tochtergesellschaften, die Prozesstechnik und Komponenten für unterschiedliche Produktionsprozesse vor allem in den Industriebereichen Nahrungsmittel und Getränke liefern.

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