Erdgas

Gazprom schreibt im dritten Quartal einen Milliardenverlust

Der schwache Rubel sowie die krisenbedingte Flaute belasten den weltgrößten Gasförderer: Der russische Staatsriese Gazprom meldet allein für das dritte Quartal einen Milliardenverlust.

Der russische Gaskonzern Gazprom hat im dritten Quartal einen Milliardenverlust eingefahren. Unter dem Strich stehe ein Fehlbetrag von rund 251 Milliarden Rubel (etwa 2,8 Mrd. Euro), teilte Gazprom mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der vom russischen Staat kontrollierte Konzern noch einen Gewinn von 212 Milliarden Rubel erzielt.

Russische Währung wegen Coronakrise unter Druck

Als wesentlichen Grund für den Einbruch verwies Gazprom auf den schwachen Rubel, der im Zuge der Coronakrise unter Druck geraten ist. Gleiches gelte für die Exportpreise und den auf ausländische Währungen laufenden Schuldendienst. Insgesamt fielen die Umsätze von Juli bis Ende September auf 1,4 Billionen Rubel von zuvor 1,6 Billionen Rubel. (reuters/apa/red)