Erdgas

Gasstreit zwischen Russland und Ukraine: Fünftes Treffen in Berlin

Vertreter Russlands und der Ukraine verhandeln zur Stunde über ein neues Abkommen für Gaslieferungen - was auch die EU direkt betrifft. Während Washington mit Sanktionen gegen Nord Stream 2 droht, gibt es bisher keinen Durchbruch.

Vertreter Russlands und der Ukraine verhandeln zur Stunde in Berlin unter Schirmherrschaft der EU-Kommission über ein neues Transitabkommen für Gaslieferungen. Auch vor dem Hintergrund drohender US-Sanktionen wegen des deutsch-russischen Pipeline-Projektes Nord Stream 2 ist der Ausgang der Gespräche ungewiss. Zuvor hatten bereits vier derartige Treffen keinen Durchbruch gebracht.

Das Transitabkommen zwischen Russland und der Ukraine läuft Ende 2019 aus. Ein neuer Vertrag oder eine Verlängerung des bestehenden Abkommens war wegen politischer Spannungen zwischen Kiew und Moskau lange nicht in Sicht.

Nach Amtsantritt des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte sich das Verhältnis leicht gebessert. Kommissionsvize Maros Sefcovic wird am Rande der Verhandlungen für bilaterale Gespräche mit dem deutschen Wirtschaftsminister Peter Altmaier zusammenkommen. (afp/apa/red)