Autoindustrie

Fusion von Renault mit Fiat: Paris hat es überhaupt nicht eilig

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sieht bei den Gesprächen über das Fusionsangebot von Fiat Chrysler für Rivale Renault keinen Grund zur Eile. Derzeit berät der Verwaltungsrat wieder über die komplexen Pläne.

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sieht bei den Gesprächen über das Fusionsangebot von Fiat Chrysler für Rivale Renault keinen Grund zur Eile. "Wir sollten uns Zeit nehmen, um sicherzustellen, dass die Dinge gut erledigt werden", sagte Le Maire dem Sender BFM.

Frankreich ist an Renault mit 15 Prozent beteiligt. "Wir wollen diese Fusion machen", betonte Le Maire und unterstrich, dass die französische Regierung Job-Garantien fordere. Renaults Verwaltungsrat will heute, Mittwoch, weiter über den gut 30 Mrd. Euro schweren Zusammenschluss mit Fiat Chrysler beraten.

Renault hatte zuletzt mitgeteilt, dass der Verwaltungsrat die Möglichkeit einer Fusion weiter mit Interesse prüfen und die Diskussion darüber fortsetzen wolle.

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Insidern zufolge hatten Fiat Chrysler und die französische Regierung einen Kompromiss über die künftige Beteiligung des Staates an Renault gefunden und damit die Grundlage geschaffen für den Start formeller Gespräche: Fusion mit Renault: Erste wichtige Einigung für Fiat Chrysler in Paris >>

(reuters/apa/red)

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