Zweiräder

Für Produktion in Indien: Neue Entwicklung von KTM mit Partner Bajaj

KTM verkauft Elektrofahrräder unter der Marke Husqvarna. Jetzt entwickelt der oberösterreichische Zweiradbauer mit seinem indischen Partner Bajaj eine neue Plattform - für eine Serienproduktion in Indien. Die indische Firma Bajaj soll weiter 48 Prozent an der KTM AG halten.

Im Bild Taddy Blazusiak auf einer KTM 300 EXC TPI bei einem Motorradrennen namens "Red Bull KTM Factory Racing" 2019 auf dem Erzberg.

KTM und sein indischer Partner Bajaj entwickeln eine Plattform für elektrische Zweiräder. Diese sollen mit einer Leistung von 3 bis 10 Kilowatt im Bereich von Roller, Moped und Mofa angesiedelt sein, teilt das Unternehmen mit. Ein Elektrofahrrad hat üblicherweise 250 Watt Leistung, die neue Plattform liegt damit deutlich darüber. Die Serienproduktion soll 2022 in Indien anlaufen.

Stefan Pierers KTM Industries hält die "KTM"-Markenrechte für Motorräder, nicht aber für Fahrräder. Elektrofahrräder vertreibt das Unternehmen unter der Marke Husqvarna. Die neue Plattform wird daher auch als "logische Ergänzung zu den bestehenden Aktivitäten mit Pexco im Husqvarna E-bike Bereich" bezeichnet.

Streit um Markenrechte bei Fahrrädern von KTM

KTM-Fahrräder, auch KTM-E-Bikes, vertreibt die KTM GmbH, die laut "WirtschaftsCompass" unter Kontrolle der Salzburger Chen Privatstiftung bzw. der Familie Urkauf steht. Zwischen den beiden Unternehmen läuft ein Rechtsstreit um die Markenrechte.

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Anteil der Inder an der KTM AG soll bei 48 Prozent bleiben

Die seit Ende März laufenden Überlegungen, dass die Bajaj-Gruppe ihre Beteiligung an der KTM AG auf die Muttergesellschaft KTM Industries überträgt, "werden vorerst nicht weiter verfolgt", so KTM. Bajaj werde also unverändert 48 Prozent an der KTM AG halten.

Gute Zahlen im ersten Quartal

Außerdem weist KTM darauf hin, dass sich der Motorradabsatz im ersten Quartal sehr gut entwickelt habe. KTM habe die Zulassungen in Europa um 22 Prozent gesteigert, der Marktanteil habe auf 12,3 Prozent zugelegt. In Indien sei der Absatz um 30 Prozent gestiegen. (apa/red)

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