Kfz-Zubehör

Forstinger wandert ab - nach Niederösterreich

Die Autozubehörkette Forstinger wird ihre Zentrale voraussichtlich von Wien nach Niederösterreich verlegen. In einem Interview kündigt Eigentümer Martin Schmid Schmidsfelden auch einen Verlust für 2015 an.

Die Autozubehörkette Forstinger wird ihre Zentrale voraussichtlich vom 23. Bezirk in Wien nach Niederösterreich verlegen. Das kündigte gegenüber dem "Wirtschaftsblatt" der Eigentümer Martin Schmid Schmidsfelden an. Das Unternehmen will damit höhere Steuerzahlungen vermeiden. Geplanter Zeitpunkt für die Übersiedelung des Lagers und der Büros ist Mitte 2016.

Zugleich kündigte Schmidsfelden einen Verlust für heuer an. Statt der erwarteten 120 Millionen Euro konnte Forstinger 2014 nur 114 Millionen Euro Umsatz verbuchen. Für 2015 geht man von Verkaufserlösen von rund 113 Millionen Euro aus. Durch eine Kooperation mit der Doppler-Gruppe wurden gerade 50 zusätzliche Verkaufsstellen geschaffen.

Zurzeit beschäftigt Forstinger rund 800 Mitarbeiter – das soll laut Eigentümer Martin Schmid Schmidsfelden auch „so bleiben, eventuell knapp darunter.“ Schmid Schmidsfelden hat erst im März dieses Jahres Millionen in die Übernahme von Forstinger investiert. (APA, Wirtschaftsblatt)

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