Beteiligungen

Flugafen Wien - IFM bietet deutlich mehr

Der australische Fonds IFM will wie berichtet knapp 30 Prozent am Flughafen Wien übernehmen - und dann entsprechend mitverdienen. Jetzt legen die Australier deutlich mehr Geld auf den Tisch. Diese Woche entscheidet die Übernahmekommission.

Luftfahrt IFM Flughafen Wien Beteiligungen

Der australische Fonds IFM hat am Montag sein Angebot für den Flughafen Wien nachgebessert und damit Forderungen potenzieller Verkäufer erfüllt.

Je Aktie will IFM - vorbehaltlich der Zustimmung der Übernahmekommission - statt 80 nun 82 Euro zahlen. Außerdem verzichtet IFM auf die Bedingung, dass mindestens 20 Prozent der Papiere angeboten werden müssen.

Bis 28. November 2014 wurde das Angebot mit insgesamt 286.987 Aktien angenommen; dies entspricht 1,37 Prozent der Aktien an der Flughafen Wien AG.

Zusätzlich haben verschiedene Aktionäre der IFM-Tochter Airports Group Europe verbindlich zugesagt, 2.487.398 Aktien (11,84 Prozent der Anteile am Flughafen Wien) zu verkaufen, sofern Airports Group Europe den Angebotspreis auf zumindest 82 Euro erhöht und auf die Mindestannahmeschwelle verzichtet, heißt es in der Mitteilung von IFM vom Montag.

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Der Verzicht auf die Mindestschwelle bedeute für die Verkäufer vor allem die Sicherheit, dass das Geld rasch fließt, weil keine dreimonatige Nachfrist fällig wird, schreibt IFM.

Die Annahmefrist des Angebots wurde auf 18 Dezember verlängert. Die Übernahmekommission soll ihre Zustimmung bis zum 5. Dezember erteilen.

Die IFM-Tochter Airports Group Europe will jedenfalls bis zu 29,9 Prozent der Aktien an der Flughafen Wien AG erwerben.

In Summe kann IFM daher nun mit 13,21 Prozent der Flughafen-Papiere rechnen, falls die Übernahmekommission der Verbesserung des Angebots zustimmt. (apa)