Deutschland

Firmen rüsten sich für immer schärferen Fachkräftemangel

Die Unternehmen in Deutschland wollen nächstes Jahr 450.000 neue Mitarbeiter einstellen - vor allem in Dienstleistungsberufen. Der wichtigste Treiber dahinter ist allerdings ein Problem, das sich immer weiter verschärft.

Deutschland Arbeitsmarkt Fachkräftemangel DIHK Martin Wansleben

Die deutsche Wirtschaft will im nächsten Jahr nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) 450.000 neue Mitarbeiter einstellen. Besonders groß sei die Nachfrage in den Branchen Gesundheit und Pflege sowie Bildung, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine DIHK-Umfrage.

Dort wollen Firmen demnach insgesamt 150.000 neue Jobs schaffen. Im Handel und Gastronomiegewerbe seien 100.000 neue Arbeitsplätze geplant, in der Industrie rund 30.000 Stellen.

Damit gehe der Beschäftigungsaufbau in das zwölfte Jahr, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Bild". Dabei sei der Fachkräftemangel "mittlerweile das Top-Risiko für die Unternehmen".

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Das sei zugleich ein Grund für die höhere Nachfrage mancher Unternehmen. "Die Betriebe wollen sich qualifiziertes Personal sichern, bevor sich die Engpässe weiter zuspitzen", sagte Wansleben. (afp/apa/red)