Autoindustrie

Fiat will Alfa Romeo, Maserati und Magneti Marelli ausgliedern

Fiat Chrysler prüft eine Ausgliederung oder einen Börsengang dreier Konzerntöchter. Damit wollen die Italiener den Unternehmenswert erhöhen. Ferrari ist schon an der Börse.

Fiat Chrysler (FCA) denkt eine Ausgliederung der Töchter Maserati und Alfa Romeo sowie der Autoteile-Sparte Magneti Marelli an. Diese könnte Anfang 2018 im Rahmen eines Plans zur Erhöhung des Unternehmenswertes beschlossen werden, berichteten italienische Medien.

Mit rund 7 Mrd. Euro wird der Wert von Maserati und Alfa Romeo zusammen beziffert. Magneti Marelli und die gesamte Autoteile-Sparte sollen nach unterschiedlichen Bewertungen fünf bis sieben Milliarden  Euro wert sein.

Auch Autoteileproduzent Magneti Marelli soll an die Börse

Die Ausgliederung der Töchter Maserati und Alfa Romeo sollte jedoch erst nach der Abspaltung von Mareti Marelli erfolgen. Denn noch heuer soll auch die auf die Produktion von Autoteilen spezialisierte Tochter Magneti Marelli ausgegliedert werden. Erwogen wird der Börsengang Magneti Marellis mit einem Jahresumsatz von 7,9 Mrd. Euro, 86 Produktionswerken und 43.000 Mitarbeitern weltweit, berichtete die italienische Tageszeitung "La Stampa".

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Ziel der Operation sei es, Magneti Marelli besser zu verwerten. Davon würde Fiat Chrysler bei Verhandlungen mit einem möglichen Partner profitieren, berichtete das Blatt. Die Gerüchte über die Pläne Fiat Chryslers beflügelten die Aktien des Autobauers. Diese legten am Donnerstagvormittag in Mailand um 2,5 Prozent auf 12,39 Euro zu.

 

Ferrari ist schon an der Börse

Die Tochter Ferrari gliederte Fiat Chrysler bereits 2015 aus. Der Hersteller von Luxusautos ging daraufhin in New York und in Mailand an die Börse. (APA/red)

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