Medizintechnik

Fiat Chrysler produziert jetzt Schutzmasken

Fiat Chrysler wird in einem seiner italienischen Produktionswerke Atemschutzmasken herstellen. Geplant ist die Produktion von einer Million Atemschutzmasken. Auch Ferrari kooperiert mit einem Hersteller der Medizintechnik.

Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) wird in einem seiner italienischen Produktionswerke Atemschutzmasken herstellen. Dies berichtete der Chef des italo-amerikanischen Autobauers Mike Manley in einem Schreiben an die Mitarbeiter, wie die Gewerkschaften berichteten. Ziel sei es, in den kommenden Wochen die Produktion auf eine Million Atemschutzmasken aufzustocken.

Die ersten Masken sollen Sanitätern und anderen Helfern geschenkt werden. Der Konzern teilte vorerst nicht mit, in welcher Produktionsanlage in Italien die Masken hergestellt werden sollen. "In diesen außerordentlichen Zeiten prüfen wir, wie wir unsere Kompetenzen in den Dienst der Gemeinschaft stellen können", erklärte Manley.

Die FCA-Tochter Ferrari arbeite mit dem italienischen Unternehmen "Siare Engineering" zusammen, das auf die Herstellung von Beatmungs-und Wiederbelebungsgeräten spezialisiert sei. "Wir helfen dem Unternehmen, seine Produktivität zu verdoppeln", sagte Manley. Der Konzern habe zuletzt stark auf Homeoffice zum Schutz der Mitarbeiter gesetzt, wo es möglich sei. Besonders groß ist die Not in Italien, das als Epizentrum der Pandemie gilt, weil dort inzwischen mehr Menschen an der Lungenkrankheit gestorben sind als in China.

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In den italienischen FCA-Fabriken von Melfi, Pomigliano, Cassino, Mirafiori, Grugliasco und Modena wird bis 27. März nicht gearbeitet. Die Produktion im serbischen Kragujevac und das polnische Werk Tychy würden ebenfalls geschlossen. Die vorübergehende Aussetzung ermöglicht es dem Autobauer, auf die gesunkene Pkw-Nachfrage effektiv zu reagieren. (apa/red)

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