Autoindustrie

Fiat Chrysler plant Ausgliederung von Magneti Marelli bis 2018

Fiat Chrysler will noch heuer den Börsengang seiner Komponententochter Magneti Marelli abwickeln. Der Börsenwert der Sparte wird auf vier bis sechs Milliarden Euro geschätzt.

Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) will bis Ende 2018 die Trennung von seiner Komponententochter Magneti Marelli durchbringen. FCA-Chef Sergio Marchionne betonte, er erwäge den Börsengang des Elektronikspezialisten in Mailand und nicht an der Wall Street.

Die Ausgliederung muss vom Aufsichtsrat von FCA abgesegnet werden. Erwogen wird die Notierung eines 50-Prozent-Anteils von Magneti Marelli. Das restliche Aktienpaket soll direkt unter den FCA-Aktionären aufgeteilt werden.

Bis zu sechs Milliarden Euro

Magneti Marelli und die gesamte Autoteile-Sparte sollen zwischen 4 und 6 Mrd. Euro wert sein. Der Börsengang Magneti Marellis würde zum Abbau der FCA-Verschuldung bis Ende 2018 beitragen, berichteten italienische Medien

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Die Tochter Ferrari gliederte Fiat Chrysler bereits 2015 aus. Der Hersteller von Luxusautos ging daraufhin in New York und in Mailand an die Börse. (apa/red)

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