Autoindustrie

Fiat-Chef: Weder Jeep noch Alfa Romeo noch Maserati werden verkauft

Nach den Worten von Sergio Marchionne hat der Autobauer Fiat Chrysler keinerlei Angebote aus China erhalten. Auch eine Abspaltung von Alfa Romeo und Maserati sei nicht geplant.

Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne hat keine Offerte für den italienisch-amerikanischen Autohersteller erhalten. Zudem arbeite der Konzern nicht an einem "großen Deal", sagte Marchionne am Samstag am Rande des Formel-Eins-Rennen im italienischen Monza. Auf die Frage, ob jemand an Fiat Chrysler (FCA) herangetreten sei oder ein Angebot auf dem Tisch liege, sagte Marchionne: "Nein."

Ende August hatten Spekulationen über ein Interesse aus China die FCA-Aktie in die Höhe katapultiert: Chinesen wollen offenbar Jeep kaufen >>

FCA hatte erklärt, nicht in Kontakt mit der chinesischen Great Wall Motor zu stehen. Great Wall Motor äußerte sich ebenfalls dahingehend, allerdings hatte zuvor ein Sprecher des Konzerns das Interesse des Herstellers an FCA bestätigt.

White Paper zum Thema

Alfa Romeo wird nicht abgespalten

Marchionne dementierte auch Medienberichte, wonach er die Ausgliederung der Töchter Maserati und Alfa Romeo plane. Dass es in Zukunft zu einer Ausgliederung der beiden Marken kommen könnte, sei nicht auszuschließen. Die Zeit sei dafür jetzt jedoch nicht reif. "Wir sind jetzt nicht in der Lage, diese Trennung durchzuführen", sagte Marchionne. Er bestätigte jedoch Pläne zur Ausgliederung der Autoteile-Sparte Magneti Marelli, was Medienindiskretionen zufolge Anfang 2018 erfolgen könnte.

FCA arbeite an der Umsetzung seines Entwicklungsplans bis 2018, berichtete Marchionne. Danach soll ein weiterer Plan bis 2022 vorgelegt werden. Der Absatzrückgang in den USA mache ihm nicht zu schaffen. "Wir haben mit diesem Rückgang gerechnet", betonte Marchionne.

(reuters/apa/red)

Wir empfehlen außerdem:

Na Brumm: Das war der Autotesttag 2017 >>

Verwandte tecfindr-Einträge