Autonomes Fahren

Fiat baut jetzt Roboterautos gemeinsam mit BMW

Autokonzern Fiat Chrysler beteiligt sich an einer Allianz zur Entwicklung autonomer Fahrzeuge rund um BMW, Intel und Mobileye. Das Bündnis arbeitet daran, bis 2021 Roboterautos auf die Straße zu bringen.

Der Autobauer Fiat Chrysler schließt sich der Allianz von BMW, Intel und Mobileye zum automatisierten Fahren an. Der italienisch-amerikanische Hersteller werde dem Bündnis als erster zusätzlicher Autohersteller beitreten, teilten die Konzerne mit.

Eine entsprechende Absichtserklärung sei unterzeichnet worden. Fiat Chrysler bringe in die Kooperation neben Entwicklungskapazität auch hohe Absatzzahlen und eine langjährige Erfahrung in Nordamerika ein, hieß es in der Mitteilung weiter. Finanzielle Details blieben offen.

Vor Kurzem war der Zulieferer Continental eingestiegen. "Wir führen weitere Gespräche", sagte ein BMW-Sprecher, nannte aber keine Details.

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Der deutsche Autokonzern BMW, der US-Chipriese Intel und der israelische Kameratechnikspezialist Mobileye, den Intel inzwischen übernommen hat, hatten im Sommer 2016 eine Plattform für das automatisierte Fahren ins Leben gerufen und ausdrücklich andere Unternehmen zur Beteiligung aufgerufen.

Der Münchner Oberklasse-Hersteller will mit seinen Partnern bis 2021 selbstfahrende Autos auf die Straße bringen. Um die Technologie voranzutreiben, sollen Ingenieure aller Beteiligten in Deutschland und an den Standorten der anderen Konzerne kooperieren.

BMW schafft dafür derzeit einen eigenen Campus in Unterschleißheim bei München, wo nach Fertigstellung mehr als 2.000 Ingenieure am automatisierten Fahren arbeiten sollen. (reuters/apa/red)

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