Förderungen

Fachverband für Elektroautos fordert weitere Förderungen für Elektroautos

Die Förderung von Elektroautos läuft Ende des Jahres aus. Der Bundesverband Elektromobilität Österreich will, dass die Kaufhilfe weitergezahlt wird. Das Verkehrsministerium will Details dazu in wenigen Tagen veröffentlichen.

Die Förderung beim Kauf von Elektroautos läuft mit Jahresende 2018 aus. Nun fordert der Bundesverband Elektromobilität Österreich eine Fortführung sowie weitere Maßnahmen, damit mehr Menschen E-Autos kaufen. Vom - mit dem Umweltministerium zuständigen - Verkehrsministerium heißt es dazu auf APA-Anfrage, dass die Fortführung der Förderung geplant sei. Details sollen noch vor Weihnachten kommen.

Anteil von Elektroautos in Österreich: Trotz aller Förderungen verschwindend gering

Gemäß dem noch von der vorigen rot-schwarzen Bundesregierung im November 2016 vorgestellten Aktionspaket E-Mobilität, getragen von Bund und Autoimporteuren, erhalten Betriebe und Private beim Neukauf eines Elektrofahrzeuges bis zu 4.000 Euro. Diese Maßnahme galt für die Jahre 2017 und 2018.

"Diese Förderaktion ist erfolgreich und muss 2019 unbedingt fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Auch eine steuerliche Befreiung kann eine wirksame Anschubförderung sein und die derzeit bestehenden Preisunterschiede teilweise ausgleichen. Das hat sich in Norwegen gezeigt," sagt Roland Ziegler, Sprecher BEÖ - Bundesverband Elektromobilität Österreich in einer Aussendung. "Ein E-Auto darf nicht mehr kosten als ein vergleichbarer Benziner oder Dieselfahrzeug."

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Derzeit sind rund 20.000 rein elektrisch betriebene E-Pkw auf Österreichs Straßen unterwegs. Der Anteil an Neuzulassungen ist mit 2,5 Prozent noch sehr gering und weit entfernt vom E-Mobilitäts-Vorzeigeland Norwegen, wo bereits jeder zweite neu zugelassene Pkw mit Strom fährt. Die norwegische Regierung setzt auf Anreize und Steuerentlastungen, etwa den Entfall der Umsatzsteuer beim Kauf eines E-Autos. Das sollte auch in Österreich so umgesetzt werden, fordert Ziegler. "Ohne eine deutliche Erhöhung des Anteils der E-Mobilität können die ambitionierten Klimaziele nicht erreicht werden."

Zahlreiche Versorger stehen hinter dem Verband

Die führenden österreichischen Energieunternehmen haben in den vergangenen Jahren ein flächendeckendes, öffentliches und roamingfähiges Ladenetz für E-Fahrzeuge geschaffen. Nun sollte auch die private Ladeinfrastruktur ausgebaut werden, auch in Mehrparteienhäusern. Dazu seien Änderungen im Wohnrecht notwendig.

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) vertritt elf Energieunternehmen in Österreich im Bereich Elektromobilität: Energie AG Oberösterreich Power Solutions GmbH, Energie Burgenland Wärme und Service GmbH, Energie Graz GmbH & Co KG, Energie Steiermark Kunden GmbH, EVN AG, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, LINZ Strom GmbH, Salzburg AG/ElectroDrive Salzburg GmbH, Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW), Wien Energie GmbH. (apa/red)

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