EVN: Die Kassen klingeln

Dank höherer Energie-Absätze und verbesserter Beteiligungserträge hat der niederösterreichische Versorger EVN im Bilanzjahr 2009/10 (per 30.9.) spürbar mehr verdient. Operativ legte das Ergebnis (EBIT) um 6,9 Prozent auf 187,3 Millionen Euro zu. Im abgelaufenen Geschäftsjahr profitierte EVN von höheren Absatzmengen bei zugleich geringeren Aufwendungen für Fremdstrombezug und Energieträger. 2010/11 sollen Umsatz und EBIT stabil bleiben, wurde am Donnerstag erklärt.

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Das Konzernergebnis wuchs um 16,3 Prozent auf 207,0 Millionen Euro, stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg dagegen nur leicht um 0,9 Prozent auf 2,752 Mrd. Euro. Das EBITDA konnte dementsprechend um 11,6 Prozent auf 416,6 Mio. Euro angehoben werden. Unterstützt durch höhere Beteiligungsergebnisse und ein besseres Zinsergebnis kletterte das Finanzergebnis um 64,5 Prozent auf 83,6 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Ertragssteuern lag mit 228,7 Mio. Euro um 15,5 Prozent über dem Jahr davor. Das Konzernergebnis von 207,0 Mio. Euro entspricht 1,27 (1,09) Euro je Aktie. Gestern, Mittwoch, schlossen die Titel an der Wiener Börse mit 11,20 Euro (+1,27 Prozent).

Hofer tritt ab

Die Aufwendungen für Material, Personal und Abschreibungen stiegen. Für das neue Jahr 2010/11 werde eine Fortsetzung der attraktiven Dividendenpolitik in Abstimmung mit einem wertorientierten Wachstumskurs angestrebt, heißt es. Das Finanzergebnis sollte wie Umsatz und EBIT auf dem Niveau der Vorperiode zu liegen kommen. EVN-Generaldirektor Burkhard Hofer tritt wie berichtet per 20. Jänner auf eigenen Wunsch vorzeitig ab. (APA/red)