Quartalszahlen

Euroschwäche hilft Siemens - doch Probleme bleiben

Der Industrieriese Siemens kämpft trotz Rückenwinds durch die Euroschwäche weiter mit Problemen in seiner Energiesparte. Die Ergebnismarge im Industriegeschäft soll weiter über zehn Prozent bleiben.

Elektrotechnik Industrieelektronik Energie Siemens

Der mit großen Standorten in Österreich vertretene Industrieriese Siemens hat im dritten Geschäftsquartal seinen Umsatz um acht Prozent auf 18,8 Mrd. Euro gesteigert. Auch der Auftragseingang stieg um vier Prozent auf 19,9 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilt.

Problemen in der Energiesparte

Bereinigt um Währungseffekte ergab sich dagegen ein Minus von 3 Prozent beim Umsatz und fünf Prozent beim Bestelleingang. Unter dem Strich gab der Gewinn wegen der Umbaukosten und der Probleme im Stromerzeugungsgeschäft um zwei Prozent auf knapp 1,4 Mrd. Euro nach.

Im Industriegeschäft bleibt Ergebnismarge über zehn Prozent

Den Ausblick bekräftigte Siemens: Das Ergebnis je Aktie soll im laufenden Geschäftsjahr (30. September) weiterhin um mindestens 15 Prozent steigen. Im industriellen Geschäft geht Siemens weiterhin von einer Ergebnismarge von 10 bis 11 Prozent aus. (dpa/apa)

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