Coronakrise

Europas Autoindustrie kann auf Hilfen von Brüssel hoffen

Die EU-Kommission schlägt in einem Arbeitspapier vor, in den kommenden zwei Jahren 20 Milliarden Euro an Kaufbeihilfen von neuen Autos einzuplanen. Zugleich sollen den Plänen nach bis zu 60 Milliarden Euro in alternative Antriebe investiert werden.

Die von der Coronakrise stark getroffene Autoindustrie kann auf Unterstützung aus dem Haushalt der Europäischen Union hoffen. In einem Arbeitspapier der EU-Kommission wird vorgeschlagen, in den kommenden zwei Jahren 20 Milliarden Euro in ein Programm zu investieren, das Verbraucher zum Kauf sauberer Neuwagen animiert.

Zudem könnte es 40 bis 60 Milliarden Euro für Investitionen in emissionsfreie Antriebe sowie weitere Mittel für Elektroladesäulen und Tankstellen für Alternativkraftstoffe geben. Über den Vorschlag berichtete am Mittwoch unter anderem die "Süddeutsche Zeitung". Der Deutschen Presse-Agentur liegt das entsprechende Papier ebenfalls vor.

Die EU-Kommission will einen neuen Vorschlag für die EU-Finanzen von 2021 bis Ende 2027 vorlegen. Er soll auch einen Wiederaufbau-Plan für die von der Coronapandemie schwer gebeutelte Wirtschaft umfassen. (dpa/apa/red)

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