Außenhandel

Europa und China: Investitionsabkommen bis Jahresende geplant

Nach sechs Jahre andauernden Verhandlungen will die EU das Investitionsabkommen mit China noch heuer abschließen. Vor allem China müsse sich bewegen und deutlich mehr Marktöffnung zulassen, hieß es vor dem Gipfel zwischen der EU und China mit Angela Merkel als der amtierenden Ratsvorsitzenden der EU.

China und die EU wollen nach chinesischen Angaben die Verhandlungen über das geplante Investitionsabkommen beschleunigen. Ziel sei, die Vereinbarung bis Jahresende abzuschließen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua vom virtuellen EU-China-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel als amtierende EU-Ratsvorsitzende und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping.

An dem Abkommen wird schon seit 2014 verhandelt. Auch besteht nach europäischen Angaben noch eine große Kluft zwischen beiden Seiten, da sich vor allem China bewegen und deutlich mehr Marktöffnung zulassen muss als bisher vorgesehen.

Beide Seiten vereinbarten demnach auch, ranghoche Dialogmechanismen zu Klima und Umwelt sowie zu Fragen im Digitalbereich einzurichten, um ihre Partnerschaft zu stärken, wie Xinhua berichtete. (dpa/apa/red)

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