Großprojekte

EU zahl viel Geld für neue Bahnstrecke Zagreb-Rijeka

Kroatien bekommt aus dem europäischen Kohäsionsfonds 311 Mio. Euro für den Ausbau eines Teils der Bahnstrecke zwischen der Hauptstadt Zagreb und der Hafenstadt Rijeka.

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Kroatien bekommt aus dem europäischen Kohäsionsfonds 311 Mio. Euro für den Ausbau eines Teils der Bahnstrecke zwischen der Hauptstadt Zagreb und der Hafenstadt Rijeka. Das teilte die EU-Kommission mit.

Auf dem 44 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hrvatski Leskovac und Karlovac wird aus dem EU-Topf die Rekonstruierung des bestehendes Gleises und der Bau eines zweiten Gleises mitfinanziert. Der Gesamtwert des Projekts wird nach Angaben des Infrastrukturministeriums auf umgerechnet 470,4 Mio. Euro (3,5 Mrd. Kuna) beziffert.

Das Projekt, das nach Erwartungen aus Brüssel Ende Oktober 2023 betriebsbereit sein soll, liegt auf der Strecke Rijeka-Zagreb-Budapest, die Teil des Mittelmeer-Korridors im transeuropäischen Kernverkehrsnetz ist.

White Paper zum Thema

Kroatien möchte die Modernisierung der gesamten rund 230 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Rijeka und Zagreb, die als Tieflandgebiet-Strecke bezeichnet wird, bis 2030 abschließen. Die Strecke ist laut dem Infrastrukturministerium wichtig für eine bessere Verkehrsanbindung des Hafens Rijeka an die Märkte in Ungarn, der Slowakei und Polen. (apa/red)

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