Coronavirus

EU will 200 Millionen Impfungen bei Johnson & Johnson bestellen

Die EU verhandelt mit dem amerikanischen Pharmakonzern Johnson & Johnson über die Lieferung von 200 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus. Zuvor gab es Gespräche auch mit der Gemeinschaftsfirma der Pharmariesen Sanofi und GSK.

Die EU will auch von einem Pharmaunternehmen des US-Konzerns Johnson & Johnson 200 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs zum Schutz vor Covid-19 kaufen. Vorgespräche für einen entsprechenden Rahmenvertrag mit Janssen Pharmaceutica NV seien abgeschlossen worden, teilten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Gesundheitkommissarin Stella Kyriakides mit.

Er sehe auch ein Vorkaufsrecht für weitere 200 Millionen Dosen vor, hieß es. "Für die Leben unserer Bürger und für unsere Wirtschaft brauchen wir einen sicheren und wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus", kommentierte von der Leyen. "Die Gespräche bringen uns dem näher."

Ähnliche Gespräche hatte die Kommission zuvor bereits mit einem Joint Venture von Sanofi und GSK abgeschlossen. Bei ihnen ging es um den Kauf von 300 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs. Finanziert werden sollen die Geschäfte über ein im Kampf gegen die Coronakrise geschaffenes Soforthilfeinstrument. Es ist mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt ausgestattet. (dpa/apa/red)