Pharmaindustrie

EU macht Weg frei für Ebola-Impfstoff von Merck & Co

Die europäische Arzneimittelbehörde hat einen Impfstoff von Merck gegen Ebola zur Zulassung empfohlen. Für die Weltgesundheitsorganisation WHO bedeutet das einen "Triumph für das Gesundheitssystems".

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Die europäische Arzneimittelbehörde hat einen Impfstoff des US-Pharmakonzerns Merck & Co gegen Ebola zur Zulassung empfohlen. Merck & Co rechnet nach eigenen Angaben damit, in den kommenden Wochen von der Europäischen Kommission eine volle Vermarktungslizenz zu bekommen. Die Behörden in den USA prüfen derzeit ebenfalls eine Freigabe des Wirkstoffs.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnete den Schritt als einen "Triumph für das Gesundheitssystem", das viele Leben retten könne. Der Impfstoff mit dem Namen "Ervebo" wird bereits unter strengen Auflagen im Kongo eingesetzt, wo die tödliche Krankheit besonders häufig vorkommt. (apa/red)

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