Prüfverfahren

EU-Kommission hat Bedenken gegen Teilübernahme von Walki

Die EU-Kommission hat wegen Bedenken zur Teilübernahme der Industrieverpackungssparte von Walki durch Mondi ein eingehendes Prüfverfahren eingeleitet. Die Brüsseler Behörde befürchtet, dass für Abnehmer von Verpackungsmaterialien für den Transport und den Schutz von frischen Lebensmitteln eine geringere Auswahl und höhere Preise die Folge sein könnten.

EU-Kommission Walki Mondi Papier- und Holzindustrie Übernahmen

Es wird ein Prüfverfahren der EU-Kommission zur geplanten Teilübernahme geben.

EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte, diese Preissteigerungen könnten letztlich an den Verbraucher weitergegeben werden. Mondi und Walki sind in Europa die beiden führenden Anbieter von Extrusionsbeschichtungsprodukten, vor allem von Verpackungsmaterial für die Papierindustrie und Schachtelbeschichtungen. Derzeit liefern sich beide Unternehmen einen scharfen Wettbewerb, erklärte die Kommission.

Mondi hat seinen Sitz in Großbritannien. Seine Hauptgeschäftstätigkeit ist die Herstellung von Verpackungspapier, Spezialprodukten wie Industriesäcken oder Wellpappe-Verpackungen sowie ungestrichenes Feinpapier. In vier Werken in Österreich, Belgien, Schweden und Tschechien stellt Mondi auch extrusionsbeschichtete Materialien her. (apa)

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