Strafzölle

EU geht gegen Dumpingpreise bei Solarglas vor

Glas zum Bau von Solaranlagen drängt noch immer zu Dumpingpreisen in die EU, weshalb europäische Hersteller nicht mithalten können. Aus diesem Grund hebt die EU-Kommission die Strafzölle für Solarglas aus China erheblich an.

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Das Glas, das zum Bau von Solaranlagen benötigt werde, komme immer noch zu Dumpingpreisen in die Europäische Union, erklärte die Kommission. Europäische Hersteller könnten da nicht mehr mithalten. Die Zölle wurden nun auf 17,5 bis 75,4 Prozent angehoben. Schon 2014 hatte die EU-Kommission Strafzölle auf Solarglas von 0,4 bis 36,1 Prozent eingeführt. Dennoch hätten die großen chinesischen Hersteller ihre Preise gesenkt.

In der EU wird jährlich Solarglas im Wert von weniger als 200 Millionen Euro verkauft. Das macht nur einen Bruchteil der gesamten Einfuhren aus China aus, die sich auf insgesamt 290 Milliarden Euro summieren. (apa/Reuters)

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