Metallindustrie

ESW Gruppe übernimmt Walzenfabrik in Slowenien

Die Salzburger Rudolf Weinberger Holding, zu der das Eisenwerk Sulzau-Werfen (ESW) gehört, hat offenbar die Mehrheit an der slowenischen Walzenfabrik Valji aus Store übernommen. Das berichten slowenische Medien.

Im Bild ein Mitarbeiter des Eisenwerks Sulzau-Werfen.

Die Salzburger Rudolf Weinberger Holding, zu der das Eisenwerk Sulzau-Werfen (ESW) gehört, hat laut Medienberichten die slowenische Walzenfabrik Valji aus Store gekauft. Der neue Besitzer hat rund 90 Prozent der Anteile an dem slowenischen Konkurrenten erworben. Das berichtete das Nachrichtenportal "Necenzurirano.si".

Firma mit 200 Mitarbeitern

Das slowenische Unternehmen, das Walzen und Gussteile herstellt, hat rund 200 Mitarbeiter und machte im Vorjahr einen Umsatz von 24 Mio. Euro. Die Anteile an der Walzenfabrik, in der im Vorjahr erfolgreich eine finanzielle Umstrukturierung umgesetzt wurde, wurden vom Mehrheitsbesitzer Elements Skladi, der 70 Prozent an dem Unternehmen hielt, sowie dem Ölkonzern Petrol und einigen Gläubigern mit Minderheitsanteilen verkauft.

Elements Skladi, eine Finanzfirma im Besitz eines in Zypern gemeldeten Unternehmers, stieg 2017 in die Walzenfabrik ein, die damals am Rande vom Bankrott stand. Das Unternehmen geriet nach der Finanzkrise von 2008 in Schwierigkeiten, als es nach dem Abschluss einer millionenschweren Investition in eine neue Gießerei vom starken Auftragsrückgang betroffen wurde. (apa/red)

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