Industrieproduktion

Erzeugerpreise in Österreich zuletzt weiter gesunken

Im Oktober sind die Erzeugerpreise in Österreich zum fünften Mal in Folge gesunken. Besonders deutlich sind die Preise für Energie und Vorleistungsgüter gefallen. Investitionsgüter haben sich dagegen leicht verteuert.

Die Erzeugerpreise haben im Oktober weiter nachgegeben und sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent zurückgegangen. Es war der fünfte Rückgang in Folge. Zum Vormonat September blieben die Preise dagegen stabil, wie die Statistik Austria mitteilte.

Besonders deutlich gefallen sind die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat in den Bereichen Energie (minus 6,3 Prozent) und Vorleistungsgüter (minus 1,4 Prozent). Bei den Vorleistungsgütern lasteten vor allem Verbilligungen in der Kategorie "Metallerzeugung und -bearbeitung" (minus 4,5 Prozent) auf der Entwicklung. So gingen die Preise in der Produktgruppe "Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen" um 6,1 Prozent zurück. Auch "Holz- und Zellstoff, Papier, Karton und Pappe" wurden um deutliche 4,6 Prozent billiger.

Investitionsgüter verteuerten sich dagegen im Oktober um 1,1 Prozent zum Vorjahresmonat und auch die Preise für Konsumgüter wurden um 1,3 Prozent teurer. Im Lebensmittelsektor verzeichneten "haltbar gemachtes Fleisch und Fleischerzeugnisse" die höchsten Preissteigerungen (plus 6,3 Prozent). Teurer wurden im Jahresabstand auch "pflanzliche und tierische Öle und Fette" (plus 1,5 Prozent) sowie "Back- und Teigwaren" (plus 1,3 Prozent). (apa/red)

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