Österreich

Erzeugerpreise der Industrie im Juli weiter gesunken

Die Erzeugerpreise des produzierenden Bereichs in Österreich sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um über zwei Prozent gesunken. Billiger waren vor allem Energie und Vorleistungen.

Standort Österreich Industriekonjuktur Statistik Austria

Die Erzeugerpreise des Produzierenden Bereichs sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent gesunken, wie die Statistik Austria mitteilte. Im Juni betrug der Preisrückgang im Jahresabstand ebenfalls 2,1 Prozent, im Mai waren es 2,6 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Juni stiegen die Erzeugerpreise leicht um 0,1 Prozent.

Der Rückgang im Vergleich zu Juli 2019 war allem auf Verbilligungen im Bereich Energie (minus 7,2 Prozent) und Vorleistungsgüter (minus 2,2 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Investitionsgüter stiegen um 0,7 Prozent. Bei Konsumgütern gab es einen Preisanstieg von 0,9 Prozent - verteuert haben sich unter anderem Milch und Milcherzeugnisse (plus 3,9 Prozent), Obst- und Gemüseerzeugnisse (plus 4,2 Prozent) und "haltbar gemachtes Fleisch und Fleischerzeugnisse" (plus 1,0 Prozent). (apa/red)