Industriekonjunktur

Erzeugerpreise der europäischen Industrie sinken

In der Industrie der EU sind die Erzeugerpreise im November um einen halben Prozentpunkt gesunken. Auch in der Eurozone gab es einen Rückgang. Die Entwicklung in Österreich liegt im Durchschnitt der Währungsunion.

Im November 2018 sind die Erzeugerpreise in der Industrie in der EU gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Die Eurozone verzeichnete ein Minus von 0,3 Prozent, teilte Eurostat mit.

Die stärksten Steigerungen wiesen Estland (1,7 Prozent), Dänemark (1,2 Prozent) und Schweden (0,8 Prozent) auf. Die höchsten Preisrückgänge verzeichneten Griechenland (-2,7 Prozent), die Niederlande (-1,4 Prozent) sowie Großbritannien und Litauen (je -1,3 Prozent). Österreich lag mit minus 0,3 Prozent im Durchschnitt der Währungsunion.

Im Jahresvergleich - November 2017 zu November 2018 - registrierte die EU einen Anstieg der Erzeugerpreise um 4,3 Prozent. Die Eurozone hatte eine Preissteigerung um 4,0 Prozent. Österreich lag hier mit einem Plus von 3,3 Prozent unter dem Durchschnitt. Am kräftigsten legten im Jahresabstand die Erzeugerpreise in Belgien (+9,3 Prozent) zu. Der einzige Rückgang wurde in Irland (-0,6 Prozent) registriert. (apa/red)