Zulieferindustrie

Ergebniseinbruch bei Frauenthal

Autozulieferer und Sanitärgroßhändler meldet für die ersten sechs Monate des heurigen Geschäftsjahres einen Ergebniseinbruch. Bei Frauenthal Automotive sei auch künftig mit größerer Volatilität zu rechnen, so der Wiener Hersteller.

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Der börsennotierte Sanitärgroßhändler und Autozulieferer Frauenthal hat in den ersten sechs Monaten des heurigen Geschäftsjahres einen Ergebniseinbruch hinnehmen müssen. Das operative Ergebnis (Ebit) sank von 11 auf 6,4 Mio. Euro, der Gewinn unterm Strich schrumpfte von 7,1 auf 2,1 Mio. Euro. Turbulenzen drohen in der Kfz-Industrie, wie das Unternehmen im Ausblick mitteilte.

Durch die zunehmend pessimistische Einschätzung der Marktlage im Nutzfahrzeug- und Pkw-Bereich sowie den makroökonomischen Unsicherheiten sei bei Frauenthal Automotive künftig mit größerer Volatilität zu rechnen, hieß es.

Umsatz bleibt stabil

Die Ergebnisrückgänge erklärt Frauenthal zum einen mit operativen Ergebnisrückgängen in den Geschäftsbereichen Air Tanks und Powertrain sowie der Entkonsolidierung der U-Bolts. Frauenthal hatte im Vorjahr das Geschäft mit den U-förmigen Bolzen an die US-Gruppe Hendrickson verkauft.

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Der Konzernumsatz entwickelte dagegen stabil. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich leicht um 0,8 Prozent auf 467,4 Mio. Euro. (apa/red)

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