Energiewirtschaft

Eon will die noch verbliebenen Aktionäre von Innogy zwangsabfinden

Die Übernahme des Energieunternehmens Innogy durch Eon ist von den Behörden freigegeben - jetzt will der Energieriese Eon die restlichen Aktionäre von Innogy zwangsabfinden.

Der Energieriese Eon will nach einer Freigabe der Innogy-Übernahme durch die Behörden die restlichen Aktionäre zwangsabfinden. Eon habe sich den Zugriff auf insgesamt rund 90 Prozent an Innogy gesichert und besitze damit die Möglichkeit, die restlichen Innogy-Aktionäre zeitnah mit einer Zwangsabfindung aus dem Konzern zu drängen, teilte Eon mit.

"Dieses im Gesellschaftsrecht ab einem 90-prozentigen Anteilsbesitz vorgesehene Verfahren erlaubt es uns, die in den letzten Monaten mit Innogy gemeinsam erarbeiteten Integrationspläne so schnell wie möglich umzusetzen", betonte Eon-Chef Johannes Teyssen.

Eon und RWE wollen die RWE-Tochter Innogy zerschlagen. Eon übernimmt das Netz- und Vertriebsgeschäft von Innogy, während RWE sich das Ökostromgeschäft der Tochter und das von Eon einverleiben will. RWE hat bereits die Freigabe der EU-Kommission für den Deal erhalten, Eon erwartet noch in diesem Monat grünes Licht. (reuters/apa/red)

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