Bahnlogistik

Entlastung Tirols: "Rollende Landstraße" steht laut ÖBB bereit

Die Verkehrslawine durch Tirol und Südtirol erreicht jedes Jahr neue Rekorde. Die Schiene und die "Rola" stünden bereit, meint ÖBB-Chef Andreas Matthä nach dem österreichisch-deutschen Transitgipfel in Berlin.

Nach dem österreichisch-deutschen Transitgipfel in Berlin, an dem auch ÖBB-Chef Andreas Matthä teilnahm, sagte dieser, dass die Schiene zur Entlastung von Tirols Straßen bereit stehe. "Die Rollende Landstraße (RoLa) ist ein wirksames Instrument zu Verringerung der Verkehrsbelastung der Tiroler Bevölkerung", sagte Matthä.

ÖBB: Österreich soll sich vom Lkw-Transitland in ein Bahn-Transitland verwandeln

Die Kapazitäten können bis 2021, wie in Berlin vereinbart, auf rund 450.000 Lkw erhöht werden. Schon heute würde die RoLa "eine umweltfreundliche Transportmöglichkeit für mehr als 200.000 Lkw pro Jahr" darstellen. Die heutigen Gespräche zeigen laut Matthä, dass Österreich kein Lkw-Transitland, sondern ein Bahn-Transitland sein wolle.

Dass der österreichische Verkehrsminister Andreas Reichhardt und sein deutscher Amtskollege Andreas Scheuer (CSU) eine gemeinsame Vorgehensweise vereinbart hatten, sei "für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze eine Verbesserung", teilte der ÖBB-Chef mit. (apa/red)

White Paper zum Thema

INDUSTRIEMAGAZIN Premium zu massiven Problemen mit RoLa:
Bahnlogistik: ROLA to nowhere? >>

Aktuell:
BBT "im Zeitplan" - rollende Landstraße wird ausgebaut >>

Verwandte tecfindr-Einträge