Produktionswettbewerb

Elektronikfertiger Melecs EWS gewinnt Fabrik2018

Nur knapp von den Burgenländern geschlagen wurden bei dem von Fraunhofer Austria und INDUSTRIEMAGAZIN vegebenen Produktionspreis Maplan, Voestalpine Weichensysteme und das Werk Pischelsdorf der Agrana Stärke.

Geschafft: Heinz Paar, Geschäftsführer von Fischer Edelstahlrohre und Laudator für Melecs überreicht Plant Manager Bernhard Vlasits und Georg Loisel, VP Quality and Production System, die Urkunde. Moderator (und Weka Industriemedien-Geschäftsführer) Hans-Florian Zangerl hat endlich Zeit Luft zu holen.

Der burgenländische Elektronikfertigungs-Dienstleister Melecs EWS GmbH gewinnt den alljährlich von Fraunhofer Austria und dem INDUSTRIEMAGAZIN vergebenen Produktions-Award Fabrik2018. Besonders überzeugt hat die Evaluierer und die Juroren die Eigenentwicklung und Implementierung eines Produktionssteuerungssystems und der beeindruckende Einsatz kollaborative Roboter.

Nach einer ganzen Reihe von hochselektiven Evaluierungen an den Fertigungsstandorten präsentierten die vier Finalisten gestern Nachmittag als finalen Schritt einer Jury ihre Produktionen. Das Siegendorfer Melecs-Werk überzeugte dabei die Juroren (Knut Consemüller, Ex-Boehler Uddeholm; Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria; Hans Kostwein, Kostwein; Erich Dörflinger, Flex). 

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Nur knapp geschlagen geben mußten sich dabei das neue Werk des Kottingbrunner Elastomermaschinenbauers Maplan GmbH (Rang 2), die ihre Umstellung von der Standplatzmontage auf eine Taktfertigung (in 12 Tagen und 12 Takten) präsentierten. Wie in den Vorjahren gab es Reihe von Sonderpreisen. In der Kategorie „Efficient Factory 2018“ war Voestalpine Weichensysteme siegreich.  Die Auszeichnung "Smart Factory 2018" ging an Melecs EWS. Den Kategoriesieg „Green Factory 2018“ holte Maplan.

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Ausgetragen wurde der Event am Flex-Standort Althofen. Das Kärntner Elektronikwerk gewann den Award im Jahr 2017. „Sich im Rahmen eines Produktionswettbewerbs mit den Besten zu messen, ist in unseren hochkompetitiven Zeiten Teil des Erfolgs“, sagte Erich Dörflinger, General Manager bei Flex Althofen

Der Fabrik-Award wurde heuer zum mittlerweile neunten Mal vergeben. Er gilt als der härteste Produktionspreis Europas und geht an Unternehmen, die in einer Reihe von Kriterien am besten abschneiden: Wie kooperativ ist die Supply-chain ausgerichtet? Wie erfolgt die Wertschöpfung? Nach welchen Prinzipien wird produziert? Auch Bestandsmanagement und Logistik, Kunden- und Lieferantenbeziehungen fanden in der Evaluierung Berücksichtigung. Der Preis wird alljährlich von den Produktionsexperten des Fraunhofer-Austria-Institutes und INDUSTRIEMAGAZIN vergeben.

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