Konjunktur

Einkaufsmanagerindex: Wirtschaft der Eurozone startet ohne Schwung ins Jahr

Die Privatwirtschaft in der Eurozone ist zu Jahresbeginn kaum gewachsen. Der Einkaufsmanager-Index für die Industrie und die Dienstleister fiel im Jänner leicht um 0,1 Punkte auf 51,0 Zähler. Das ist der schlechteste Wert seit fünfeinhalb Jahren, wie das Forschungsinstitut IHS Markit am Dienstag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte.

Der Einkaufsmanager-Index fiel auf schlechtesten Wert seit fünfeinhalb Jahren: Die Privatwirtschaft in der Eurozone ist zu Jahresbeginn kaum gewachsen. Der Einkaufsmanager-Index für die Industrie und die Dienstleister fiel im Jänner leicht um 0,1 Punkte auf 51,0 Zähler. Das ist der schlechteste Wert seit fünfeinhalb Jahren, wie das Forschungsinstitut IHS Markit am Dienstag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte.

In einer vorläufigen Schätzung war ein Wert von 50,7 genannt worden. Das Barometer hält sich damit nur knapp über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

"Die Eurozone ist ohne Schwung ins Jahr gestartet. Das Wachstum stagniert nahezu, und die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen war rückläufig", sagte IHS-Chefökonom Chris Williamson. Die Daten deuteten daraufhin, dass das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn lediglich um 0,1 Prozent zulegen werde. Es könne das schlechteste Quartal seit 2013 werden.

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In Deutschland stieg der Einkaufsmanager-Index für Industrie und Dienstleister im Jänner um 0,5 auf 52,1 Punkte. Der Servicesektor legte dabei erstmals binnen vier Monaten wieder zu. Das entsprechende Barometer kletterte um 1,2 Punkte auf 53,0 Zähler.

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