Windkraft

Einigung in Deutschland beim Ausbau von Offshore

In Deutschland haben sich Bund, die Bundesländer an den Meeresküsten sowie Netzbetreiber auf Schritte zum schnelleren Ausbau der Windenergie auf hoher See geeinigt.

In Deutschland haben sich der Bund, die Küstenländer und die Stromnetzbetreiber auf einen Pfad zum schnelleren Ausbau der Windenergie auf hoher See verständigt. Die Beteiligten hätten eine Vereinbarung geschlossen, damit bis zum Jahr 2030 20 Gigawatt (GW) an Offshore-Leistung zur Verfügung stehen, teilte das deutsche Wirtschaftsministerium in Berlin mit.

Bisher lag das Ziel für Windenergie von Nord- und Ostsee bei 15 Gigawatt. Im Zuge des Klimaschutzprogramms wurde vereinbart, die Zahl auf 20 GW zu erhöhen. Mit der Vereinbarung verpflichten sich Bund, Küstenländer sowie die Netzbetreiber Tennet, Amprion und 50Hertz zu einer engen Zusammenarbeit. So soll es schnelle Genehmigungsverfahren geben und der Anschluss der Windräder an das Stromnetz an Land gesichert werden.

Weiterhin strittig zwischen Bund, Ländern und auch zwischen SPD und Union ist der Ausbau der Windenergie an Land. Hier wird seit Monaten um Abstandsregeln der Rotoren von Wohngebäuden gerungen. Da die Union eine Verständigung auch mit dem Ausbau der Solarenergie verbunden hat, bleibt der Förder-Deckel von 52 Gigwatt Leistung bei der Photovoltaik zunächst bestehen. Der Deckel ist bereits nahezu erreicht. (reuters/apa/red)