Elektromobilität

Dyson steckt Milliarden in die E-Auto-Entwicklung

Ein Staubsaugerhersteller als Elektroautobauer und ein Flugplatz als Auto-Teststrecke: Dyson will 200 Millionen Pfund in den Umbau eines alten Flugplatzes stecken.

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Schon Anfang des Jahres ließ der britische Haushaltsgeräte-Hersteller Dyson mit dem Plan aufhorchen, Elektroautos auf den Markt bringen zu wollen. Nun will das vor allem für seine Staubsauger bekannte Unternehmen bei der Arbeit an einem eigenen Elektroauto viel Geld in den Umbau eines alten Flugplatzes in eine Teststrecke stecken. Insgesamt sollen 200 Mio. Pfund (221 Mio. Euro) investiert werden. Auf dem im Zweiten Weltkrieg genutzten Hullavington-Flugplatz sollen dann auch 2.000 weitere Mitarbeiter Platz finden. 

Jeweils eine  Milliarde Pfund soll auch in die Batterieentwicklung und in die Fahrzeugproduktion gesteckt werden. Dyson forscht an einer neuartigen Feststoff-Batterie, die Energie effizienter als heutige Lithium-Ionen-Akkus speichern soll.

Das erste Dyson-Auto soll bis 2021 auf den Markt kommen. Nach früheren Informationen der "Financial Times" können davon allerdings nur einige tausend Fahrzeuge mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus gebaut werden, um die Zuliefererkette aufzubauen und den Markt zu erkunden. Erst zwei bereits geplante weitere Modelle mit den hauseigenen Feststoff-Batterien solle es in erheblich größeren Stückzahlen geben. (apa/dpa)

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