Baustoffe

Drei heimische Transportbeton-Anbieter wollen eng kooperieren

Drei große heimische Anbieter von Transportbeton wollen in Zukunft eng kooperieren: Die Unternehmen Perlmooser, Wopfinger und eine Tochter der Asamer-Gruppe wollen die Logistik im Großraum Wien in einer gemeinsamern Gesellschaft organisieren und optimieren.

Drei große heimische Anbieter von Transportbeton wollen ihre Logistik-Aktivitäten im Großraum Wien zukünftig in einer gemeinsamen Gesellschaft organisieren. Es handelt sich dabei um die Tochter der Asamer-Gruppe "Transportbeton Gesellschaft m.b.H. & Co. KG", Perlmooser Beton GmbH und Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H, so die Pressesprecherin der Asamer-Gruppe Montagnachmittag zur APA.

Die Unternehmen seien zu je einem Drittel an dem Zusammenschluss beteiligt. Der Antrag wurde am 22. Juli bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) gestellt, bestätigte die Pressesprecherin der oberösterreichischen Asamer-Gruppe einen Bericht des "Standard".

Die Unternehmen erwarten eine Antwort der BWB bis spätestens Ende des dritten Quartals. "Aus Sicht der Projektpartner ist das Vorhaben kartellrechtlich unbedenklich", heißt es in der schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA. Es komme zu keinem Zusammenschluss von bestehenden Gesellschaften und zu keiner Übertragung von Anlagevermögen.

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Es sollen nur die Aktivitäten im Bereich der Disposition von Transportbetonaufträgen und des Transportes von Frischbeton im Großraum Wien in einer gemeinsamen Gesellschaft organisiert und optimiert werden. Der Markt für die Produktion und den Verkauf von Transportbeton ist "ausdrücklich von diesem Vorhaben nicht betroffen".

Die Firma Perlmooser gehört zum französischem Konzern Lafarge, Wopfinger Transportbeton zur Schmid Industrie Holding. (apa/red)