Nahrungsmittelindustrie

Dr.-Oetker-Gruppe kommt mit leichtem Minus aus dem Coronajahr

Die deutsche Dr.-Oetker-Gruppe zieht ein gemischtes Fazit des durch die Coronapandemie geprägten Geschäftsjahres 2020.

Albert Christmann Dr. Oetker Coronakrise Nahrungsmittelindustrie

Die Hoteltochter und die Geschäftsbereiche Bier und alkoholfreie Getränke litten laut Mitteilung besonders unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Der Konzern mit Sitz in Bielefeld spricht von teilweise signifikanten Einbußen. Dieses Minus glich der Bereich Nahrungsmittel mit Tiefkühlpizzen, Pudding und Kuchen aber aus.

Die gesamte Gruppe verbuchte 2020 einen Umsatz von 7,3 Mrd. Euro. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von rund einem Prozent.

Zum Gewinn äußert sich das Familienunternehmen traditionell nicht. "Trotz aller Widrigkeiten ist es der Oetker-Gruppe gelungen, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und in einzelnen Bereichen sogar zu wachsen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Albert Christmann. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr falle schwer und hänge von den Impferfolgen in allen Ländern der Welt ab.

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Für Dr. Oetker und seine Tochterfirmen arbeiten weltweit rund 37.000 Beschäftigte. Das ist ein Plus im Vergleich zu 2019 um 8,1 Prozent. (apa/dpa)