Seilbahnbau

Doppelmayr gewinnt neuen Großauftrag in Mexiko

Von den Alpen in die Großstädte Lateinamerikas: Der Vorarlberger Seilbahnbauer Doppelmayr hat einen neuen Großauftrag in Mexiko City an Land gezogen. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 140 Mio. Euro.

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Der Vorarlberger Seilbahnbauer Doppelmayr hat mit einem urbanen Seilbahn-Projekt in Mexiko City einen neuen Großauftrag an Land gezogen. Bis Anfang 2021 sollen in der mexikanischen Hauptstadt mit der ersten "Linea de Cablebus" 9,22 Kilometer Seilbahnstrecke mit sechs Stationen entstehen. Das Gesamtvolumen des Projekts belaufe sich auf rund 140 Mio. Euro, informierte das Unternehmen.

Mit dem Seilbahnbus soll das im Norden der Stadt gelegene Viertel Cuautepec, in dem rund 3,5 Mio. Menschen leben, mit dem wichtigen Mobilitätsknotenpunkt "Indios Verde" verbunden werden, wo neben dem lokale Bussystem drei U-Bahn-Stationen zusammenkommen. Bisher seien die Bewohner dort auf Busse und Individualverkehr angewiesen gewesen, was ein hohes Verkehrsaufkommen zur Folge hatte.

Als Alternative habe die Stadt daher den Bau der Seilbahnlinie beauftragt, so Doppelmayr. Die Zeitersparnis werde nach Fertigstellung in eineinhalb Jahren rund 40 Minuten betragen, hieß es. Pro Kabine finden zehn Fahrgäste Platz. Der Spatenstich erfolgte bereits Mitte September.

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Für Doppelmayr/Garaventa werde es das erste urbane Seilbahnprojekt mit der "D-Line", der neuen Generation von kuppelbaren Gondelbahnen. Bei dem Auftrag handle es sich um einen "erneuten Meilenstein für Seilbahnen als Verkehrslösung in der Stadt", so das Unternehmen, das als Generalunternehmer für die Umsetzung eingesetzt ist. (apa/red)