Übernahmen

Doka übernimmt niederländische Technologiefirma BAS

Der oberösterreichische Schalungstechniker übernimmt das holländische Technologieunternehmen BAS mit 40 Mitarbeitern. Damit mache man einen "weiteren großen Schritt in Richtung Industrie 4.0", so Doka.

Die auf Schalungstechnik spezialisierte Doka Group mit Sitz in Amstetten übernimmt das holländische Technologieunternehmen BAS mit 40 Mitarbeitern. Mit dem Zukauf mache Doka "einen weiteren großen Schritt in Richtung Industrie 4.0", teilte die Tochter der niederösterreichischen Umdasch-Gruppe mit. Den Kaufpreis gab Doka nicht bekannt. "Die Akquisition stellt für uns eine Weiterentwicklung unseres Geschäftszwecks dar, dem steigenden Bedarf - nicht nur an Produkten - sondern an Lösungen am Bau", erklärte Jens Günther, der designierte Vorsitzende der Geschäftsführung.

Die in Venlo (Niederlande) beheimatete Firma BAS befasst sich seit der Gründung 1979 mit der Forschung und Entwicklung an in der Bauwirtschaft verwendeten Materialen - allen voran Beton, hieß es in der Aussendung. Das Geschäftsmodell drehe sich um die Frage, wie der Prozess von der Planung über den Bau bis hin zu Instandhaltung und letztendlich Entsorgung des Objekts noch effizienter gestalten werden kann. Dazu werden in eigenen Betonlabors Materialproben analysiert und interpretiert.

"Bereits seit einigen Jahren arbeiten wir mit BAS erfolgreich zusammen", erklärte Jürgen Obiegli, aktuell Vorsitzender der Geschäftsführung der Doka Group mit weltweit mehr als 6.000 Mitarbeitern. Die Doka Group reagiert laut Aussendung mit der Akquisition auf die Entwicklung, dass die Produktivität am Bau in den nächsten Jahren exponentiell steigen werde. Die von BAS angebotene Sensorlösung zur Festigkeitsmessung von Beton und zur Eruierung des optimalen Ausschalzeitpunkts "Concremote" werde bereits auf den größten Doka-Baustellen der Welt eingesetzt. (apa/red)

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