Bauindustrie

Doka holt Finanztechnologiekonzern Wirecard als Partner

Der deutsche Finanztechnologiekonzern Wirecard soll den weltweit tätigen österreichischen Schalungsanbieter Doka bei der Erneuerung der Dienstleistungen über das Internet unterstützen. Derzeit nutzen Kunden aus 14 Ländern das Online-Angebot von Doka - bald sollen bis zu 40 Länder neu dazu kommen.

Im Bild die Baustelle der Kåfjordbrua, der nördlichsten Schrägseilbrücke der Welt, einer von Doka geschalten Pylonbrücke im Norden Norwegens.

Der deutsche Finanztechnologiekonzern Wirecard soll den niederösterreichischen Schalungsanbieter Doka bei der Einführung neuer Dienste im Bereich E-Commerce unterstützen. Das teilen beide Unternehmen mit.

Doka beschäftigt über 6.700 Mitarbeiter in über 70 Ländern und gehört zur familiengeführten Umdasch Group. Das Unternehmen ist weltweit mit Schalungen aus Holz, Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen, Stahl und Aluminium am Markt präsent.

Eine Besonderheit von Doka und seinem Online-Angebot ist das umfangreiche Mietgeschäft, das in einigen Ländern angeboten wird. So können Wand- und Deckenschalungen, Bauzubehör und Sicherheitsprodukte des Herstellers nicht nur gekauft, sondern auch gemietet werden.

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Wirecard entwirft für Doka einen Online-Shop und übernimmt die Zahlungsabwicklung

Aktuell greifen Kunden aus rund 14 Ländern auf das Online-Angebot von Doka zu. Wirecard hat nun für das Unternehmen einen Online-Shop konzipiert. Jährlich sollen nun zwischen sechs und acht Länder zusätzlich an die Angebote über das Internet angebunden werden.

Dabei stehen für den Transaktionsabschluss sämtliche aktuelle Payment-Funktionen, darunter Kreditkarte wie auch Apple Pay und Google Pay, zur Verfügung. Wirecard übernimmt hierbei die Zahlungsabwicklung.

Damit sollen Kunden von Doka einfacher auf das Portfolio rund um Entwicklung, Produktion und Bereitstellung von Schalungstechnik zugreifen können.

Rückblick auf ein besonderes Bauprojekt von Doka: Im Bild: Der Bau der nördlichsten Schrägseilbrücke der Welt im äußersten Norden Norwegens >>

Doka habe sich beim Thema Bezahlung für Wirecard entschieden, weil dieses Unternehmen "sowohl technologisch als auch in Bezug auf Internationalisierung an der Spitze steht", so Gerald Haring, Chef für den Bereich E-Commerce bei Doka.

Bei Wirecard zeigt man sich über die Zusammenarbeit mit einem der führenden Bauunternehmen Österreichs erfreut. Bald wolle man das digitale Angebot von Doka im Internet von 14 Ländern auf rund 40 Länder abdecken, so Roland Toch, Geschäftsführer für Süd- und Osteuropa bei Wirecard.

Beratung Roland Berger: Bald setzt die Baubranche ein Viertel über das Internet um

Während heute gerade einmal fünf Prozent der Baustoffe und -produkte im Internet gekauft werden, sollen 2030 bereits 25 Prozent aller Umsätze in der Baubranche online erwirtschaftet werden. Das ist das Ergebnis der Studie "Veränderung der B2C/B2B Marktstrukturen durch E-Commerce" der Unternehmensberatung Roland Berger.

Eckdaten zu Doka

Doka entwickelt, produziert und vertreibt Schalungstechnik für alle Bereiche am Bau. Das Unternehmen unterhält rund 160 Vertriebs- und Logistikstandorte in über 70 Ländern. Doka beschäftigt weltweit rund 6.700 Menschen und hat zuletzt einen Umsatz von 1,44 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen ist Teil der Umdasch Group, die auf eine 150-jährige Firmengeschichte zurückblickt.

Eckdaten zu Wirecard

Wirecard ist eine der weltweit am schnellsten wachsenden digitalen Plattformen im Bereich Financial Commerce und digitaler Zahlungsverkehr. Dabei geht es um die Bereiche Payment & Risk, Retail & Transaction Banking, Loyalty & Couponing, Data Analytics & Conversion Rate Enhancement in allen Vertriebskanälen (Online, Mobile, ePOS). Wirecard betreibt regulierte Finanzinstitute in mehreren Schlüsselmärkten und hält Lizenzen aus allen wichtigen Zahlungs- und Kartennetzwerken. Wirecard AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Dax und TecDax notiert.

(red)

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