Werkzeugmaschinen

DMG Mori: Das Ende der Rekordjagd kommt 2019

Die weltweite Eintrübung der Konjunktur hinterlässt bereits ihre Spuren: Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori rechnet nach jahrelanger Rekordjagd heuer mit Rückgängen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn.

Nach jahrelanger Rekordjagd rechnet der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori 2019 erstmals mit Einbußen bei Umsatz und Gewinn. Im laufenden Jahr werde der Auftragseingang wohl auf rund 2,6 (Vorjahr: 2,98) Milliarden Euro und der Umsatz auf rund 2,65 (2,66) Milliarden Euro zurückgehen, kündigte Vorstandschef Christian Thönes an.

Der große deutsche Hersteller DMG gehört heute dem japanischen Konzern DMG Mori.

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Das operative Ergebnis (Ebit) werde voraussichtlich auf etwa 200 (217) Mio. Euro sinken. Thönes hatte jüngst bereits erklärt, die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft seien nicht kleinzureden und würden die Wachstumsdynamik bremsen. Er wolle aber mit neue Technologie wie Automation und 3D-Druck gegenhalten.

Bereits im ersten Quartal wird die weltweite Konjunktureintrübung Spuren bei den Bestellungen hinterlassen: Thönes rechnet mit einem Rückgang des Auftragseingangs auf rund 670 (Vorjahr: 821,8) Mio. Euro. Unterdessen erwarte er aber ein Umsatzplus auf rund 620 (581,8) Mio. Euro und ein auf 50 (41) Mio. Euro steigendes Ebit. Das Unternehmen wird in der kommenden Woche aus dem Kleinwertesegment SDAX absteigen. (reuters/apa/red)

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